Herzvorsorge Gutschein für Hunde!

Die Firma Boehringer Vetmedica unterstützt Hundebesitzer mit einem Gutschein in Höhe von 15 € für eine Herzuntersuchung!

Eine Herzuntersuchung kann bei einem unauffälligen Tier als Vorsorge durchgeführt werden und setzt sich aus einer allgemeinen Untersuchung und der speziellen Herzuntersuchung zusammen. Wenn Auffälligkeiten bestehen, so sollte sich eine Röntgenuntersuchung und unter Umständen auch eine sonographische Untersuchung mit EKG anschließen.

 

Der Gutschein kann von jedem Besitzer auf der Seite

http://www.herzimpulse.com  heruntergeladen werden, auf der Sie auch noch weitere Informationen über Herzerkrankungen bei Hunden finden können. Wir füllen den Gutschein nach der Untersuchung für Sie aus, Sie senden ihn mit der Rechnung zu Boehringer und erhalten oben genannten Betrag zurück.

 

NEU!!                                                         Erinnerung an die                    Entwurmung per SMS!

Die Firma Elanco als Hersteller von Medikamenten u.a. zur Entwumung

(Milbemax) bietet ab sofort einen besonderen, kostenlosen Service für Tierbesitzer:

Per SMS wird eine Erinnerung verschickt, die an die nächste Entwurmung erinnert.

Was ist erforderlich, wenn Sie den Service nutzen möchten?

Wir benötigen Ihr schriftliches Einverständnis beim nächsten Termin in der Praxis und besprechen das zu empfehlende Entwurmungsintervall Ihres Tieres.

Ihre Daten schicken wir an die Firma Elanco, die die SMS Benachrichtigung einrichtet. Sowohl Sie selbst, als auch wir als Praxis, haben dabei natürlich jederzeit die Möglichkeit, den Service zu stoppen.

 

Endoparasiten

 

Mit Endoparasiten bezeichnet man alle Parasiten, die sich im Tierkörper befinden können. Bei Hunden und Katzen sind folgende Parasiten bedeutend:

Rundwürmer ( z.B. Spulwürmer, Hakenwürmer und Peitschenwürmer), Bandwürmer und einzellige Parasiten wie Giardien. Die meisten dieser Parasiten sind im Darm anzutreffen, aber es gibt auch z.B. den Herzwurm, der sich tatsächlich im Herzen und den Blutgefäßen aufhält und den Lungenwurm, der die Lunge befällt.

 

Hunde

Hunde sind besonders gefährdet, da sie viel draußen unterwegs sind und ihre Umwelt in erster Linie mit der Nase entdecken. Da wird auch an - für uns - Unappetitlichem geschnüffelt und geleckt und schon sind frische Wurmeier aufgenommen worden. Einem besonderen Risiko sind Hunde ausgesetzt, die die Hinterlassenschaften anderer Hunde fressen, Mäuse fangen und fressen oder gebarft werden.

 

Katzen

Auf Katzen, die Freigang genießen, trifft selbiges zu wie bei Hunden, nur dass diese sich natürlich viel häufiger bei Mäusen anstecken. Aber tatsächlich findet man auch immer mal wieder verwurmte Wohnungskatzen. Hier muß gemutmaßt werden, daß die Besitzer mit den Schuhen auch infektiöses Material mit in die Wohnung bringen. Und Schuhe von draußen riechen sehr interessant!

 

Selten ist eine Verwurmung äußerlich ersichtlich; im Kot sind in der Regel Wurmeier zu finden, diese sind mikroskopisch klein. Das tatsächlich lebende Würmer ausgeschieden werden, ist eher selten – und man mag sich nicht vorstellen, wie voll es dann im Darm des Hundes/ der Katze gewesen sein mag...

 

Menschen

Leider ist es den Wümern in den meisten Fällen egal, in welchem Darm sie leben. Hat man also als Mensch Wurmeier von seinem Tier beim Kuscheln aufgenommen, so werden sich diese auch bei uns im Darm entwickeln. Besonders gefährdet sind hier Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

 

Prophylaxe

Das individuelle Infektionsrisiko eines jeden Tieres muß im Gespräch mit dem Besitzer ermittelt werden, um eine angemessene Prophylaxe empfehlen zu können. Als Anhaltspunkt gelten 4 Entwumungen pro Jahr für Hunde und Freigängerkatzen und eine Entwurmung im Jahr für im Haus gehaltenen Katzen. Wer sein Tier nicht prophylaktisch mit Endoparasitika behandeln möchte, dem sei angeraten, in regelmäßigen Abständen eine Sammelkotprobe (von 3 verschiedenen Kotportionen über mindestens 2 Tage gesammelt) in der Tierarztpraxis abzugeben, um durch eine mikroskopische Untersuchung eine Verwurmung festzustellen oder ausschließen zu können.

 

Bekämpfung

Hat eine Infektion stattgefunden, ist es von großer Wichtigkeit den Erreger zu ermitteln, um eine erfolgversprechende Therapie einleiten zu können. Dies geschieht durch eine mikroskopische Kotuntersuchung, in der Wurmeier identifiziert und den einzelnen Spezies zugeordnet werden können. Je nach Symptomen, die Ihr Tier zeigt, sind unter Umständen auch Schnelltests angezeigt.

 

 

Umfassende Informationen, von unabhängigen Experten zusammengestellt, sowie einen Entwurmungstest/ Fragebogen finden sie auf folgender Internetseite:

 

 

http://www.esccap.de/start/

 

 

Ein sehr interessantes Interview zu diesem Thema führte Nina Ruge im „Experten Round Table“ über Endoparasiten unter anderem mit Prof. Dr. von Samson, Parasitologe an der Universität in Berlin:

 

http://nina-ruge.de/file/2013/12/Endoparasiten.pdf